
© - Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus
"Verboten - verbrannt - verbannt.
Bücherverbrennung und Berufsverbot im Nationalsozialismus"
Im Mittelpunkt des Studientages steht die Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Kulturpolitik. Weithin bekannt ist die Bücherverbrennung am 10. Mai 1933. Doch was passierte mit Schriftstellern und Künstlern, die ihre Berufe nicht mehr ausüben durften? Wie haben sie auf diese Situation reagiert?
Am Beispiel des Politikers und Journalisten Theodor Heuss und des Künstlers Reinhold Nägele wird stellvertretend für viele Einzelschicksale gezeigt, was diese Verbote im Einzelfall bedeuteten und welche Konsequenzen Menschen daraus gezogen haben.
Die Teilnehmenden werden mit aktivierenden und kreativen Methoden an die schwierigen Themen herangeführt und erarbeiten sich so die unterschiedlichen Lebenswege zweier Menschen, die nicht den ideologischen Vorgaben der Nationalsozialisten entsprachen.
Zielgruppe
Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 bis 12Dauer / Kosten
Der Projektag wird von zwei geschulten Teamern (aus Stiftung Bundespräsident Theodor-Heuss-Haus und lernort gedenkstätte) betreut und dauert viereinhalb Schulstunden (inkl. Pausen).Montags ist das Theodor-Heuss-Haus geschlossen, an diesem Wochentag kann kein Studientag durchgeführt werden.
Veranstaltungsort
Theodor-Heuss-Haus, Feuerbacher Weg, StuttgartKosten
3 € pro Schüler/JugendlicherKontakt/Buchung

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