
© Stadtarchiv Stuttgart
Eine biografische Spurensuche im Stadtarchiv
Geschichte lernen aus authentischen Quellen
Durch die Rekonstruktion von Einzelschicksalen Stuttgarter Juden zwischen 1933-1945 lernen Schülerinnen und Schüler anhand der im Stadtarchiv vorhandenen Quellen, auf welcher Grundlage unser Wissen über die Ereignisse dieser Zeit beruht und wie man es im Einzelfall ausbauen kann. Eine besondere Rolle spielt dabei das Thema Quellenkritik, das unter anderem anhand des Mediums Film erläutert wird.Ziele des Studientages
Jugendliche• kennen verschiedene Schicksale jüdischer Bürger Stuttgarts
• wissen, wie antijüdische Gesetze und bürokratische Entscheidungen das Leben der Juden im Nationalsozialismus beeinflusst haben
• kennen geschichtliche Fakten aus der Zeit des Nationalsozialismus
• kennen die Funktion und Bedeutung von Archiven
• wissen, wie Archive genutzt werden können, um historische Ereignisse zu rekonstruieren
• formulieren selbständig Fragen an die Geschichte und nutzen die Bestände eines Archivs, um diese zu beantworten
• lernen Vergangenes zu deuten und die Geschichtsdeutungen anderer zu beurteilen
• Weitere Kompetenzen, die gefördert werden, sind: Lese- und Schreibkompetenz, Medienkompetenz, Dialog- und Diskursfähigkeit, Urteilsfähigkeit, Kritikfähigkeit, Selbstverantwortung und Selbstorganisation.
Veranstaltungsort
Stadtarchiv Stuttgart, Bellingweg 21Dauer
Der Studientag wird von drei Teamer/innen betreut und dauert ca. 2 Zeitstunden.Idee
Dr. Roland Müller (Stadtarchiv) und Beate Müller (lernort gedenkstätte)Konzept
Dr. Jürgen Lotterer (Stadtarchiv) und Melanie Moll (lernort gedenkstätte)Infos:

Visualisierung Stadtarchiv Bellingweg


Teamerschulung

Teamerschulung



