
© Stadtarchiv Stuttgart
1933 bis 1945
Biografieforschung im Stadtarchiv
Die Verfolgung und Ermordung von Millionen europäischer Juden durch das NS-Regime stellt einen Unterrichtsinhalt von zentraler Bedeutung dar. Der lokale Zusammenhang bietet eine Chance, den ungeheuren und weltgeschichtlich einmaligen Vorgang zu begreifen.
Anhand verschiedener Quellen beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit den Schicksalen von Stuttgarter Juden und deren schrittweiser Entrechtung bis hin zur offenen Verfolgung. Im Mittelpunkt des Programms steht die Quellekunde:
- Woher beziehen wir unser Wissen über die NS-Zeit?
- Aus welchen Unterlagen lässt sich lokales Geschehen belegen, wie lassen sich individuelle Schicksale rekonstruieren?
- Spuren Ermorderter: Stolpersteine als Ausgangspunkt
- Historische Filme als Quelle: Propaganda und Realität
- Biografie eines Überlebenden: amtliche Unterlagen und persönliche Erinnerungen
Zielgruppen sind Klassen und Kurse aller weiterführenden Schulen, ab Jahrgangsstufe 10
Das Programm ist ein gemeinsames Angebot von Stadtarchiv Stuttgart und lernort gedenkstätte
Idee: Dr. Roland Müller (Stadtarchiv) und Beate Müller (lernort gedenkstätte)Konzept: Dr. Jürgen Lotterer (Stadtarchiv) und Melanie Moll (lernort gedenkstätte)
Veranstaltungsort
Stadtarchiv Stuttgart, Bellingweg 21Dauer
Der Studientag wird von drei Teamer/innen betreut und dauert zwischen zwei bis vier Zeitstunden.Gebucht werden kann das Programm Vormittags (von 9 bis 11/13 Uhr) oder Nachmittags (von 13 bis 15/17 Uhr)
Kosten
- zweistündiges Programm: 3,- € pro Schüler/Jugendlicher
- vierstündiges Programm: 5,- € pro Schüler/Jugendlicher
Infos:

Visualisierung Stadtarchiv Bellingweg


Teamerschulung

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