historisch-politische Bildung
für Kinder und Jugendliche
Gruppe von Menschen vor Mauer mit Aufschrift "Zeichen der Erinnerung"
© - lernort gedenkstätte
Das Projekt lernort gedenkstätte macht Angebote der historisch-politischen Bildung zum Nationalsozialismus für Jugendliche und junge Erwachsene. Der Schwerpunkt ist zunächst die Ausgrenzungs- und Vernichtungspolitik gegenüber der jüdischen Bevölkerung, aber auch anderer Gruppen, die nicht dem „Ideal“ der Ideologie der Volksgemeinschaft entsprachen.
Die Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft als Träger von Jugendhäusern und Anbieter verschiedener kultureller Angebote leistet hierdurch einen wesentlichen Anteil im Bereich der historisch-politischen Bildung in Stuttgart und bietet darüber hinaus Jugendlichen Grundlagen zur Konfrontation mit aktuellen gesellschaftlichen Problemen.

Als Lernort der historisch-politischen Bildung leistet das Projekt sachliche Aufklärung über den Nationalsozialismus und Holocaust, ermöglicht hierbei den Teilnehmenden entdeckendes Lernen, fördert Eigeninitiative und Selbstständigkeit, stellt aktuelle Bezüge zwischen Vergangenheit und Gegenwart her und integriert Aspekte emotionalen und kognitiven Lernens. Gegenwärtige Themen politischer Jugendbildung, die in der schulischen als auch offenen Jugendarbeit besonderer Aufmerksamkeit bedürfen, wie Erziehung zu aktivem Demokratieverständnis, das Eintreten gegen Extremismus und Antisemitismus, Ausländerfeindlichkeit, Gruppenzwang und Gewalt finden dabei Berücksichtigung.

Ziel des Projekts ist es jungen Menschen ein breites, differenziertes, pädagogisches Angebot bereitzustellen, das sich nicht nur auf die Gedenkstätte Zeichen der Erinnerung beschränkt. Das Programm wurde als Bausteinsystem entwickelt, das verschiedenen Zielgruppen offen steht, d.h. es ist zielgruppenspezifisch, erweiterbar, einzeln abrufbar, kombinierbar, kann flexibel auf neue Anforderungen reagieren und trägt dem Migrationshintergrund vieler Jugendlichen Rechnung.
Träger
stjg - Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft


Förderer
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
VIELFALT TUT GUT
Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms "VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie"

Projektmittelfonds