historisch-politische Bildung
für Kinder und Jugendliche
Fachtag
Nach den Gedenkfeierlichkeiten am 1. Dezember schloss sich am Freitag dem 2. Dezember ein Fachtag für Lehrer/innen und Pädagogen/innen mit Vorträgen, Fachforen und Diskussionen an.

Der erste Fachtag über zeitgemäße Bildungskonzepte zum Nationalsozialismus diskutierte 2008 die Zielgruppen in der Gedenkstättenarbeit.

Der zweite Fachtag stellte die Institutionen und Fachkräfte der historischen Bildungsarbeit zum Nationalsozialismus in den Mittelpunkt. Ausgewiesene Vertreter der drei Fachrichtungen präsentierten die jeweils spezifischen Ansätze der Gedenkstättenpädagogik, der Museumspädagogik und der Archivpädagogik.

Was können die jeweiligen Institutionen leisten und mit welchen pädagogischen Ansätzen arbeiten sie?

Welche Kompetenzen und Erfahrungen können Lehrer und Schüler in den Institutionen erwarten?

Was erwarten die Institutionen ihrerseits von Lehrern und Schülern?


Die Inhalte der Impulsreferate am Vormittag wurden in drei parallelen Fachforen am Nachmittag vertieft.

Programm

Begrüßung
Isabel Fezer, Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Stuttgart, Referat Soziales, Jugend und Gesundheit

Impulsreferate/Fachforen
Gedenkstättenpädagogik - "erziehen - vermitteln - gedenken"
Dr. Wolfgang Meseth
, Goethe-Universität Frankfurt, Forschungsschwerpunkte: Empirische Bildungsforschung, Theorien der Erziehung, der Bildung und des Unterrichts, Politisch-moralische Erziehung, Gedenkstättenpädagogik/Holocaust-Education

Museumspädagogik
Petra Zwaka
, Jugendmuseum Berlin

Archivpädagogik - Schulische Zugänge zur NS-Zeit via Archiv, Diskussion und konkrete Beispiele
Prof. Dr. Gerhard Fritz
, Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd, Abteilungsleiter Fach Geschichte

Abschlussplenum
Diskussion mit Dr. Anja Dauschek und Sibylle Thelen, Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Abteilungsleiterin Demokratisches Engagement, Fachbereich Gedenkstättenarbeit

Tagesleitung:
Dr. Anja Dauschek, Stadtmuseum Stuttgart
Beate Müller, lernort gedenkstätte
Dr. Roland Müller, Stadtarchiv Stuttgart
Stadt Stuttgart
 
LzpB